«Keine Aussage.» Dies sind am Montagmorgen die am häufigsten benutzten Worte im Bezirksgericht Willisau. Auch die Besetzung war spartanisch: der Beschuldigte mit seinem Verteidiger und zwei Privatklägerinnen. Die Öffentlichkeit war ausgeschlossen, die Luzerner Staatsanwaltschaft verzichtete auf eine Teilnahme. Entsprechend kurz gestalteten sich die Befragung durch das Gericht und das Plädoyer der Verteidigung, zumal der 25-jährige Beschuldigte nahezu alle Fragen der Einzelrichterin mit «keine Aussage» beantwortete.
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