Schnüffelnd ziehen die Hunde über das Aussenfeld, riechen dort an einem Grashalm oder tauschen sich mit ihren vierbeinigen Kumpanen aus. Das Rudel des Tierheims Paradiesli ist zu seinem gewohnten Auslauf draussen. Drinnen klingeln an diesem sonnigen Nachmittag die angemeldeten Besucher. Sie interessieren sich für eines der Büsis, die im oberen Stock zuhause sind. Viele sind es jedoch nicht mehr, auch die Zahl der Hunde im Heim ist überschaubar. Denn das Tierheim Paradiesli – benannt nach dem Flurnamen der Örtlichkeit - wird in Kürze zu einer Baustelle. Nach 26 Jahren drängt sich ein Neubau auf. Das Dach hat seine Schwachstellen, die Wände sind marode und insbesondere die Haltungsbedingungen im einst umgebauten Schweinestall entsprechen nicht mehr den Anforderungen für die Tiere und ebenso die Mitarbeitenden. «Es ist das Ziel, das Tierheim für die nächsten 30 Jahre fit zu machen», sagt Klaus Odermatt, der Präsident der Stiftung Tierheim Paradiesli.
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