Obwalden

Die SVP muss interne Differenzen lösen

Zwar hat die Partei bei den Kantonsratswahlen gewonnen, den Regierungssitz aber verloren. Das hat für Unstimmigkeiten gesorgt, die an der GV thematisiert worden sind.
Die Nichtwahl der Regierungsratskandidatin Franziska Kathriner gab in der Partei zu reden.
Foto: Urs Flüeler/Keystone (Sarnen, 8. 3. 2026)

Eigentlich hätte die SVP Obwalden allen Grund zum Feiern. Schliesslich konnte sie bei den Wahlen im März einen kräftigen Stimmenzuwachs verzeichnen. Die Fraktion vergrössert sich von 13 auf 18 Personen, die SVP stellt nun die stärkste Fraktion in Obwalden. In einer Medienmitteilung zur GV der Kantonalpartei vom Donnerstag, 30. April, heisst es: «Dies ist ein erneuter Vertrauensbeweis eines erheblichen und wachsenden Teils der Obwaldner Stimmberechtigten.» Doch so richtig zum Feiern war der GV trotzdem nicht zumute. Dass Franziska Kathriner bei den Regierungsratswahlen zwar das absolute Mehr schaffte, aber die Wahl um 127 Stimmen verpasste, hat zu internen Diskussionen geführt.

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