Emmenbrücke

Regierung knüpft Geld für Steeltec an Standortförderung – und setzt Linke unter Druck

Die Überbrückungshilfe gibt's nur, wenn das Volk im Herbst Ja zur ausgebauten Standortförderung sagt. Entweder sollen alle Luzerner Firmen von öffentlichen Geldern profitieren – oder keine.
Ein Arbeiter nimmt eine Probe vom grossen Schmelzofen im Stahlwerk der Steeltec AG.
Foto: Keystone/Michael Buholzer (Emmenbrücke, 22. 4. 2024)

Lange war die Luzerner Regierung gegen eine Finanzspritze für die angeschlagene Steeltec AG. Doch das Parlament liess nicht locker; die Mehrheit wollte, dass der Kanton die von Bund geforderten 8,5 Millionen Franken zahlt, die nötig sind, damit dieser die Überbrückungshilfe für das Elektrostahlwerk auslöst und seinerseits den gleichen Betrag beisteuert. Ende Januar schwenkte dann auch die Regierung um – begründet damit, dass sich das wirtschaftliche Umfeld der Steeltec weiter verschärft und sich die Verantwortlichen zum Standort Emmenbrücke bekannt hatten. Jetzt liegt die Botschaft über den Sonderkredit und den damit zusammenhängenden Nachtragskredit für das Budget 2026 vor.

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