Strafvollzug

Statt Gefängnis: Mit elektronischen Fussfesseln hat der Kanton Luzern bis jetzt 300’000 Franken gespart

Seit 2018 setzt der Kanton Luzern bei ausgesuchten Straftätern auf elektronische Fussfesseln. Das Instrument hat sich laut den Behörden auch bezüglich der Kosten bewährt.
In bestimmten Fällen können Straftäter ihrer regulären Arbeit nachgehen, müssen dafür aber eine elektronische Fussfessel tragen.
Foto: Symbolbild: Gaetan Bally/Keystone

Die Massnahme ist so diskret wie deren behördlicher Name: Electronic Monitoring. Dabei tragen bestimmte Straftäter an ihrem Fussgelenk ein Band mit einem Sender. So können sie ihrer Arbeit oder Ausbildung nachgehen und an Feierabenden und Wochenenden nach Hause – ihr Aufenthaltsort wird dabei überwacht. Im Kanton Luzern übernehmen Angestellte des Wohnheims Lindenfeld in Emmen die Überwachung seit Einführung der Massnahme 2018. Das Wohnheim bietet auch Arbeitsexternate an.

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