
Von den insgesamt 236 Verkehrsunfällen auf Nidwaldner Strassen im Jahr 2025 entfielen 138 Fälle auf Unfälle mit reinem Sachschaden, wie der Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Nidwalden zu entnehmen ist. Im Vergleich zum Vorjahr mit 111 Fällen entspricht dies einer Zunahme von rund 24 Prozent. Bei den gesamthaft 98 Verkehrsunfällen mit Körperverletzung im vergangenen Jahr wurden insgesamt 111 Personen (105 Erwachsene und 6 Kinder) verletzt. Im Vorjahr waren es 98 verletzte Erwachsene und 8 verletzte Kinder.
Wie bereits in den vergangenen Jahren ereigneten sich die meisten Verkehrsunfälle in der Gemeinde Stans. Mit 77 registrierten Unfällen wurde der Vorjahreswert von 42 Fällen deutlich überschritten. Damit verzeichnet Stans auch die grösste Zunahme im Vergleich zu den übrigen Gemeinden. An zweiter Stelle folgt Hergiswil mit 41 Verkehrsunfällen, gegenüber 33 Unfällen im Vorjahr. Die wenigsten Ereignisse wurden wie bereits im Vorjahr in Dallenwil mit 5 Verkehrsunfällen (Vorjahr 6) registriert. In den übrigen Gemeinden blieben die Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
119 Verkehrsunfälle im Kanton Nidwalden ereigneten sich innerorts und 117 ausserorts, davon 40 auf der Autobahn. Das Verhältnis zwischen Unfällen innerorts und ausserorts blieb damit gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert.
Insgesamt wurden gemäss Verkehrsunfallstatistik 8 Fussgängerinnen und Fussgänger verletzt (Vorjahr 12). Von den verletzten Fussgängerinnen und Fussgänger erlitt eine Person erhebliche Verletzungen, 7 Personen wurden leicht verletzt.
Des Weiteren wurden 20 Verkehrsunfälle mit Velos sowie 18 Unfälle mit E-Bikes registriert. Von den E-Bike-Unfällen entfielen 14 auf langsame E-Bikes. In dieser Gruppe wurden drei Personen erheblich verletzt und 10 Personen leicht verletzt. Bei den vier Unfällen mit schnellen E-Bikes wurden ausschliesslich leichte Verletzungen verzeichnet.
Und schliesslich kam es in Nidwalden zu insgesamt 21 Verkehrsunfällen mit Motorrädern (Vorjahr 31), was einer Abnahme um rund 32 Prozent entspricht. In die Kategorie Motorräder entfällt auch der einzige Verkehrsunfall mit Todesfolge. Bei der getöteten Person handelt es sich um einen Motorradfahrer.
Unaufmerksamkeit und Ablenkung als Hauptursachen
Wie bereits im Vorjahr stehen Unaufmerksamkeit und Ablenkung an erster Stelle der Unfallursachen. Mit 67 registrierten Fällen gegenüber 50 im Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 34 Prozent. An zweiter Stelle folgt die Missachtung des Vortritts mit 36 Fällen (Vorjahr 31). Der Zustand des Fahrers wie zum Beispiel die Beeinträchtigung durch Alkohol, Medikamente oder Übermüdung wurde in 30 Fällen als Unfallursache festgestellt, im Vorjahr waren es 32 Fälle.







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