Sie ist ein zweischneidiges Schwert, die OECD-Mindeststeuer. Weil seit 2024 internationale Firmen mit einem jährlichen Umsatz von über 750 Millionen Euro zu mindestens 15 Prozent besteuert werden, profitieren einige Kantone von Mehreinnahmen. In Luzern sollen es gemäss aktuellsten Hochrechnungen im nächsten Jahr 300 Millionen Franken sein; danach jährlich 400 Millionen Franken. Das gilt aber nur bei guter Konjunktur und hoher Standortattraktivität. Letzteres hat der Kanton Luzern in der eigenen Hand. Darum plant er verschiedene Massnahmen, die jedes Jahr rund 300 Millionen Franken kosten sollen.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
