Nidwalden

Stalker wird nach Psychiatrieaufenthalt sofort wieder aktiv – und flüchtet kurz vor Haftantritt nach Südamerika

Über Monate hinweg soll ein Nidwaldner seine Ex-Partnerin massiv belästigt haben. Die Frau sei als Folge davon erkrankt und bis heute vom Erlebten gezeichnet. Nun hat das Kantonsgericht den Mann erneut verurteilt.
Bereits 2019 verurteilte das Gericht den Mann wegen diverser Delikte im Zusammenhang mit mehrmonatigem Stalking,
Foto: Symbolbild: LZ

Sein viermonatiger Gefängnisaufenthalt hatte offenbar keinerlei Wirkung. Eine Woche nach seiner Entlassung aus der Luzerner Psychiatrie – dort unterzog er sich nach der Untersuchungshaft sechs Wochen lang einer stationären Behandlung – fing der Nidwaldner wieder damit an, seine ehemalige Partnerin zu belästigen. Für die ebenfalls in Nidwalden wohnende Frau begann damit erneut eine Zeit, die sie in ständige Angst versetzen und letztlich krank machen sollte, wie die Nidwaldner Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift festhält.

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