20.02.2026, 05:00 Uhr
updateAktualisiert: 20.02.2026, 18:12 Uhr
Meret Häuselmann
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Der Arm hält kurz inne, als würde er überlegen. Dann schnellt er nach oben, zu den millimeterdicken Fräsen, wechselt das Werkzeug, und wendet sich wieder dem kurzen Metallstab im Innern des Gehäuses zu. Mit präzisen, gleichbleibenden Bewegungen fräst er kleine Rillen in das Material. Auf der Rückseite des Industrieroboters landen die Überreste des Titans in dünnen Streifen in einer Kiste, sie glänzen im Licht der Werkhalle. «Achtung, scharfe Kanten», sagt Markus Glaeske im Vorbeigehen. «Nicht berühren.»
