283 Geburten gab es letztes Jahr am Standort Wolhusen des Luzerner Kantonsspitals (Luks). 2019 und die Jahre zuvor waren es jeweils noch über 400. Der langjährige Rückgang bereitet dem Entlebucher Kinderarzt und Kantonsrat Bernhard Steiner Sorgen. Per Gesetz muss das Luks zwar an allen drei Standorten eine Geburtenabteilung anbieten. Eine Ausnahme gibt es aber, wenn die Qualität nicht aufrechterhalten werden kann, weil es an Fachkräften mangelt oder die Nachfrage zu tief ist. Steiner äusserte darum im Dezember des letzten Jahres die Vermutung, dass die Spitalführung die Geburten absichtlich von Wolhusen nach Sursee und Luzern wegsteuere.
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