Kanton Luzern

Regierung zu sinkenden Geburtenzahlen im Spital Wolhusen: Frauen entscheiden selbst

Die Geburtenzahl in Wolhusen wird laut der Luzerner Regierung nicht systematisch vom Kantonsspital gesteuert. Der Standort könne durch den Neubau aber attraktiver werden. Derweil steigt beim Spitalbau in Schenkon der Druck für einen Namenswechsel.
Die Zahl der Geburten im Spital Wolhusen sank innert weniger Jahre von jährlich über 400 auf unter 300.
Foto: Pius Amrein (Wolhusen, 11. 6. 2025)

283 Geburten gab es letztes Jahr am Standort Wolhusen des Luzerner Kantonsspitals (Luks). 2019 und die Jahre zuvor waren es jeweils noch über 400. Der langjährige Rückgang bereitet dem Entlebucher Kinderarzt und Kantonsrat Bernhard Steiner Sorgen. Per Gesetz muss das Luks zwar an allen drei Standorten eine Geburtenabteilung anbieten. Eine Ausnahme gibt es aber, wenn die Qualität nicht aufrechterhalten werden kann, weil es an Fachkräften mangelt oder die Nachfrage zu tief ist. Steiner äusserte darum im Dezember des letzten Jahres die Vermutung, dass die Spitalführung die Geburten absichtlich von Wolhusen nach Sursee und Luzern wegsteuere.

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