Wer das Atelier von Cathy Bürgi im Stadtluzerner Tribschenquartier betritt, stösst auf eine bemerkenswerte Skulptur: einen Gipsfuss, der im diamantbesetzten Flipflop auf einen Holzpfosten tritt. Auf die Frage, was es damit auf sich hat, deutet Bürgi auf ihre Füsse und sagt mit einem Lachen: «Ich bin 365 Tage im Jahr in Flipflops unterwegs.» Vergangene Woche befindet sie sich noch mitten in den Vorbereitungen für die Vernissage ihrer zweiten Ausstellung «after work». Der Name ist Programm. Denn im März dieses Jahres wurde Cathy Bürgi pensioniert; gut 25 Jahre lang war sie als Sigristin bei der Reformierten Kirche Meggen tätig.
Weiterlesen?
Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.
