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Kanton Luzern
Sie sollen ausgeschafft werden – doch ihr Umfeld stellt sich quer: «Wollen wir eine Schweiz, in der wir so mit den schwächsten Menschen umgehen?»
Mittels Petition an den Regierungsrat fordern rund 800 Personen, dass eine afghanische Familie in Beromünster bleiben darf. Und in Inwil setzt sich ein Lehrer für seine geflüchtete Schülerin ein. Dieser Widerstand dürfte jedoch kaum Wirkung zeigen.
Narges Khodayari zeigt auf einer Karte ihre Fluchtroute. Zweieinhalb Jahre lang war sie unterwegs.
Die Familie Mohammadi aus Afghanistan lebte gut zwei Jahre lang in der Schweiz , ehe sie eines frühen Aprilmorgens aus ihrer Wohnung in Ebersecken geholt und nach Kroatien gebracht wurde. Zwölf Beamtinnen und Beamte in zwei Bussen zählte ihre damalige Nachbarin in der Auffahrt ...