Veloverbot gefordert

«Sentimattstrasse ist für Fussgänger lebensgefährlich»

Die Sentimattstrasse in der Stadt Luzern direkt an der Reuss ist bei Velofahrern sehr beliebt. Doch weil es zu gefährlichen Situationen kommen kann, fordert ein Anwohner nun ein Veloverbot.
Gefährliche Szene – der Kellner des Restaurants Reussfähre (links) hat die kommenden Velofahrer zum Glück noch rechtzeitig gesehen.
Foto: Dominik Wunderli (Luzern, 4. 9. 2024)

Keine Velos mehr auf der Sentimattstrasse in Luzern – das verlangt Jules Gut, GLP-Stadtparlamentarier und Anwohner in der Sentimatt und «selber jeden Tag Velofahrer», wie er sagt. In seinem Postulat erklärt er, warum er trotzdem ein Veloverbot vor seiner Haustüre fordert. Als die Sentimattstrasse damals als «kombinierter Fuss- und Veloweg» markiert worden sei, sei dort das Verkehrsaufkommen noch überschaubar gewesen, es habe «ein friedliches Miteinander» geherrscht, ab und an ein Velo, noch nicht elektrisch angetrieben. Mittlerweile jedoch habe sich die Ausgangslage völlig verändert: «An einem normalen Arbeitstag fahren auf der Sentimattstrasse die Velos im Sekundentakt vorbei. Ein Miteinander von Fussgängern und Velofahrern ist schlicht nicht mehr möglich. Insbesondere seit sich die Anzahl der ‹schnellen› Velos mit bis zu 40 km/h vervielfacht hat, ist es mitunter fast schon lebensgefährlich, sich zur Pendlerzeit auf der Sentimattstrasse als Fussgänger aufzuhalten», heisst es im Vorstoss.

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