Seelisberg

Der Tourismus hat seine Wurzeln in der Wallfahrt

Am Karfreitag empfängt Seelisberg die Pilger, welche jeweils die Wallfahrtskapelle von 1667 als Ziel haben.
Die idyllische Marien-Kapelle Sonnenberg, welche aus dem Jahr 1667 stammt, ist das Ziel der Karfreitagswanderungen aus Uri und Nidwalden.
Foto: Christoph Näpflin (Seelisberg, 06 .04. 2025)

Die alljährliche Karfreitagswanderung aus Nidwalden und Uri nach Seelisberg findet auch in diesem Jahr unter der bewährten Leitung von Paul Dubacher und Hans Graber statt. Die idyllische Marien-Kapelle Sonnenberg, welche aus dem Jahr 1667 stammt, ist das gemeinsame Ziel der Karfreitagswanderer vom 3. April 2026. Die Geschichte der Wallfahrt in Seelisberg hat ihren Ursprung im Anfang des 16. Jahrhunderts. Dazumal war das aus Holz geschnitzte Marienbild in einer Nische ausgestellt. Später entstand beim Sonnenberg, hoch über dem Rütli, eine kleine Holzkapelle, welche schon bald zu klein war. Der Bischof von Konstanz weihte am 7. Juli 1589 deshalb eine neue Kapelle ein. Dies war der Start für die ersten Gäste in Seelisberg. Für die Wallfahrer bestand dazumal die Möglichkeit, bei den Bauern in deren Häusern zu übernachten, während die Besitzer in dieser Zeit im Stall bei den Kühen und Geissen wohnten. Um 1800 gab es eine erste «Chilenwirtschaft» in Seelisberg, welche zum ersten Mal Wallfahrer und Kirchgänger bewirtete

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