Kanton Schwyz

«Der erste Fall dieser Art»: Schwyzer Polizei ermittelt nach KI-Betrug mit Hochdruck

Die künstlich generierte Stimme eines Geschäftsführers sorgte bei einer Schwyzer Firma für einen Millionenschaden. Die Polizei geht von einer professionellen Bande aus.
Mit einer ausgeklügelten Masche erleichterten Unbekannte einen Firmeninhaber um mehrere Millionen.
Foto: Symbolbild

Es war eine ganz freche Nummer, die unbekannte Gauner Anfang des Jahres abgezogen haben. Mit durch künstliche Intelligenz generierter Stimme eines Geschäftspartners liess sich der Inhaber einer Firma im Kanton Schwyz telefonisch zu mehreren Transaktionen überreden (wir berichteten). Nach Überweisungen im siebenstelligen Bereich schöpfte der Betriebsinhaber Verdacht. Er kontaktierte vor ein paar Tagen die Kantonspolizei Schwyz. Aktuell ermittelt man gegen unbekannt. Der Schwyzer Polizeisprecher Pascal Weber hält sich zum Stand des laufenden Verfahrens bedeckt. Bekannt ist: Der Inhaber kennt den echten Geschäftspartner persönlich. Und daher auch dessen Stimme, die demnach täuschend echt imitiert worden ist.

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