Alkoholsucht

Scham und Unsicherheit: Wenn Eltern trinken, leiden oft die Kinder

Gut zwei Drittel der Kinder würden später eigene Probleme entwickeln, wenn die Eltern suchtkrank sind. In Nidwalden setzt sich die Suchtberatung für sie ein.
Wenn Eltern suchtkrank sind, beeinträchtigt das die Kinder.
Foto: Symbolbild: Ute Grabowsky

Lena sitzt in der letzten Reihe der Klasse, die Hände fest in den Ärmeln ihres Pullovers vergraben. Die Matheaufgabe vor ihr bleibt ungelöst, die Zahlen verschwimmen vor ihren müden Augen. Wieder eine Nacht, in der sie kaum geschlafen hat – das laute Streiten, die klirrenden Flaschen, die Angst, was als Nächstes passiert. In den Pausen bleibt sie lieber allein, um keine Fragen beantworten zu müssen. Wenn die anderen von ihren Eltern erzählen, lacht sie mit, sagt aber nichts.

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