Schädlinge

«Fünf weitere Käfer gefangen»: Der invasive Japankäfer breitet sich weiterhin in Zug aus

Nachdem 22 Japankäfer in Zug und Baar nachgewiesen worden waren, verschärfte der Kanton Mitte Juli die Massnahmen. Es gilt unter anderem ein Bewässerungsverbot für Rasen in den betroffenen Gebieten. Der bisherige Schaden kann noch nicht beziffert werden.
Der Japankäfer treibt aktuell in Zug sein Unwesen.
Foto: zvg

Nach dem Fund von 22 Japankäfern in Zug und Baar verschärfte der Kanton Zug vor rund zwei Wochen die Bekämpfung des invasiven Schädlings. Wie das Zuger Landwirtschaftsamt mitteilte, gelten aktuell bis 30. September in einem abgegrenzten Gebiet (Befallsherd, siehe Karte) sowie einer umliegenden Pufferzone Einschränkungen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Im rund einen Kilometer grossen Befallsherd ist etwa das Bewässern von Rasen und grasbewachsenen Grünflächen verboten. Dadurch solle der Boden austrocknen und die Überlebenschancen der Larven sinken. Das Giessen von Blumen, Gemüse und Topfpflanzen bleibe erlaubt, sofern diese grasfrei gehalten würden.

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