Nach dem Fund von 22 Japankäfern in Zug und Baar verschärfte der Kanton Zug vor rund zwei Wochen die Bekämpfung des invasiven Schädlings. Wie das Zuger Landwirtschaftsamt mitteilte, gelten aktuell bis 30. September in einem abgegrenzten Gebiet (Befallsherd, siehe Karte) sowie einer umliegenden Pufferzone Einschränkungen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Im rund einen Kilometer grossen Befallsherd ist etwa das Bewässern von Rasen und grasbewachsenen Grünflächen verboten. Dadurch solle der Boden austrocknen und die Überlebenschancen der Larven sinken. Das Giessen von Blumen, Gemüse und Topfpflanzen bleibe erlaubt, sofern diese grasfrei gehalten würden.
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