Noch sind wir «vor dem Funken». Die Website des Burgbachkellers verdeutlicht dies: Das Publikum erwarte ein «Abend, der leuchtet, bevor er brennt». Und schon geht mental die Zündschnur digital täglich erfahrener – in der Schweiz fast nur so erfahrbarer und bebilderter – Weltuntergangsszenarien los: Klimakatastrophen, weltweit bewaffnete Konflikte, und so weiter. Das Anliegen wiegt schwer. Und nimmt an Gewicht noch zu, als Kim Emanuel Stadelmann, der künstlerische Leiter des Burgbachkellers, im Foyer die zahlreich herbeigeströmte Theater- und Gehörlosencommunity warnt, dass im 50-minütigen Stück «auch Gewalt, Krieg, Depression und ein Holzgewehr» vorkämen. Aktivismus liegt in der Luft.
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