Kanton Zug

Funkstille um PUK: Stilles Schaffen oder verdächtiges Schweigen?

Die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zum dubiosen Liegenschaftsverkauf in Oberägeri war schnell zusammengesetzt – doch seit ihrer Bestellung hört man nichts mehr von ihr. Dabei gäbe es brisante Fragen zu klären.
Die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) war im vergangenen Jahr das grosse Thema im Zuger Kantonsratssaal.
Foto: Archivbild: Matthias Jurt (Zug, 2. 10. 2025)

Es gab wohl keine andere Angelegenheit, die in der Zuger Politik im letzten Jahr derart intensiv diskutiert wurde, wie der umstrittene Grundstückverkauf in Oberägeri und die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK), die dieser nach sich zog. Am 2. Juli 2025 stimmte der Kantonsrat nach längerer Debatte der Einsetzung einer PUK zu – ein staatspolitisch seltener und bemerkenswerter Vorgang. Und eine Art Misstrauensvotum gegenüber der Zuger Regierung, die sich gegen die Einsetzung einer PUK gestellt hatte. Die Aufgabe der PUK ist es dann auch, einige fragwürdige Umstände des Liegenschaftsverkaufs und insbesondere die Rolle des Regierungsrates in diesem Zusammenhang aufzuklären.

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