Root

«Naturstein wird verschmäht»: Luzerner Steinbruch bangt um seine Zukunft

Die Emilio Stecher AG betreibt beim Rooterberg einen der letzten Zentralschweizer Steinbrüche. Nun mahnt der Geschäftsführer, dass es nicht mehr lange so weitergehen könne. Und kritisiert den Kanton Luzern.
Zwischen Sorge und Stolz: Emilio Stecher posiert inmitten von Sandsteinblöcken aus dem Rooterberg.
Foto: Boris Bürgisser (Root, 9. 12. 2025)

Stolz schreitet Emilio Stecher durch eine imposante Landschaft aus Luzerner Sandstein. Riesige Blöcke türmen sich vor ihm auf.  Herausgebrochen wurden sie aus dem Rooterberg, einem der letzten noch betriebenen Steinbrüche der Zentralschweiz. Auf dem Industrieareal nahe dem Bahnhof Gisikon-Root werden diese Steine gelagert und für die Kundschaft bearbeitet. Stecher hat unsere Zeitung hierher zum Gespräch eingeladen, weil ihn eine Sorge umtreibt. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund: «Wenn es so weitergeht, haben wir keine Zukunft.»

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