Das war zu viel: Das Nein des Schweizer Stimmvolks zum Autobahnausbau und die massiven Mehrkosten beim laufenden Bahnausbau (30 statt 16 Milliarden Franken) haben Bundesrat Albert Rösti (SVP) dazu veranlasst, die Notbremse zu ziehen. Er lässt die Ausbauprojekte für Strasse und Schiene von ETH-Professor Ulrich Weidmann überprüfen und priorisieren. Im Wortlaut schreibt das Departement von Verkehrsminister Rösti: «Es soll untersucht werden, welche Infrastrukturprojekte für die Schweiz Priorität aufweisen und welche allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden können.» Strasse und Schiene werden gemeinsam betrachtet.
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