Uri

«Freÿheit macht auch die wildesten Örter bewohnbar» – so sah ein Berner um 1795 Uri und seine Leute

Reisen, um Land und Leute kennenzulernen und zu beschreiben, waren im 18. Jahrhundert beliebt. Der Bericht eines Berners über seine Reise in Uri wurde soeben ediert und liegt nun in Buchform vor.
Das Urserental zwischen Göschenen und Andermatt.
Foto: Severin Bigler

Albert Friedrich (von) May (1773–1853) war zweifelsohne ein Vielschreiber, führte er doch Tagebuch sowie eine ganze Anzahl an interessanten Reisebeschreibungen. Der Sohn aus bestem patrizischem Stadtberner Hause – der Vater war hoher Offizier in niederländischen Diensten sowie führender Politiker Berns gewesen – studierte Staatswissenschaften in Jena und schaffte es, verschiedene politische Ordnungen wie Helvetik (1798–1803), Restauration (1815–1830) und Regeneration (1830–1848) politisch und gesellschaftlich «oben» zu verbringen, war er doch unter anderem Oberamtmann, Berner Staatsschreiber (1827-1837), Grossrat und Burgerrat der Stadt Bern. Zudem war er Mitglied in diversen zivilgesellschaftlichen Institutionen wie kantonalen und eidgenössischen sogenannten Sozietäten, die sich Wissenschaftlichkeit, Verbesserungen in Industrie und Landwirtschaft, aber auch Geselligkeit auf die Fahnen geschrieben haben.

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