Strukturreform

Wird die Reformierte Kirchgemeinde Luzern aufgelöst?

Die Reformierte Kirche ist in der Region Luzern als kompliziertes Konstrukt organisiert. Aus dem Kirchenparlament kommen jetzt Forderungen nach einer gründlichen Strukturreform.
Die reformierte Kirche Gerliswil in Emmenbrücke gehört zur Kirchgemeinde Luzern – und zur Teilkirchgemeinde Emmen-Rothenburg.
Foto: Dominik Wunderli (Emmenbrücke, 4. 2. 2026)

Wer wissen will, wie die reformierte Kirche in Luzern funktioniert, muss genau hinschauen. Denn es ist ziemlich kompliziert. Wie bei den Katholiken gibt es eine Kantonalkirche als Dach, unter dem die Kirchgemeinden versammelt sind. Im Falle der Reformierten Kirchgemeinde Luzern gibt es aber noch eine weitere Unterkategorie: Die Kirchgemeinde mit ihren 16'700 Mitgliedern ist in acht Teilkirchgemeinden unterteilt. Diese heissen «Luzern Stadt», «Littau-Reussbühl», «Kriens», «Ebikon», «Emmen-Rothenburg», «Buchrain-Root», «Malters» und  «Rigi Südseite». Die Kirchgemeinde Luzern tritt dabei als eigene Rechtspersönlichkeit auf und übernimmt Aufgaben im Bereich Personal, Administration und Immobilien. Derweil kümmern sich die acht Teilgemeinden vor allem um Gottesdienste und kirchliches Leben vor Ort.

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