Zug

Bastian & Isabelles «dunkle Seite»: Subtil kommentierende Kunst im Spiegel der Gegenwart

Tod, Macht und Weltuntergang: Mit der Serie «Pulpageddon» zeigen M.S. Bastian und Isabelle L. in der Zuger Galerie Urs Reichlin neue, ungewohnt düstere Werke – inspiriert von Bosch, Bruegel und Caravaggio.
Die «Herrscher der Welt» mähen diese rücksichtslos nieder. Anlehnung an Caravaggios «Medusa».
Foto: Matthias Jurt (Zug, 12.3.2026)

Die gemeinsame Welt des Bieler Künstlerpaares M.S. Bastian und Isabelle L. ist ein kleinteiliges Universum im gemalten Format. Wenn sie sich an die Arbeit machen, dann geht's auf der Leinwand bald drunter und drüber. Es krabbelt und wurlt an allen Ecken und Enden, kaum ein Quadratzentimeter bleibt unbelebt – Hundertschaften von Figuren und Fabelwesen bevölkern die zumeist grossen Leinwände. Und stets mit dabei ist ihr kleines, persönliches Künstler-Maskottchen «Pulp», das weisse Männchen mit grossen ovalen Augen und rundem Kopf, das sich irgendwo mit unters Geschehen mischt.

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