Kanton Luzern

Wissen über Belastung durch PFAS-Chemikalien ist «lückenhaft»

Die Luzerner Regierung will mehr Informationen über die Belastung durch sogenannte Ewigkeitschemikalien sammeln. Untersucht werden nun Fische und Milchprodukte. Auch die Seen rücken in den Fokus.
Die Luzerner Seen, im Bild der Sempachersee, werden derzeit auf PFAS untersucht.
Foto: Pius Amrein (Neuenkirch, 29. 5. 2026)

In der Industrie als fett-, wasser- und schmutzabweisend geschätzt, sind die Ewigkeitschemikalien PFAS in der Natur schwer abbaubar. Die verschiedenen Stoffe reichern sich in der Umwelt, aber auch in Körpern von Menschen und Tieren an. Vier besonders problematische PFAS-Stoffe wurden im vergangenen Jahr in Fischen des Zugersees entdeckt. Weil gemäss den Behörden die «lebensmittelrechtlichen Höchstgehalte» deutlich überschritten worden sind, dürfen Hecht und Egli aus dem Zugersee seitdem nicht mehr verkauft werden.

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