Gotthard-Basistunnel

Pendlerfrust zwischen Nord und Süd: Wie der geschlossene Gotthard-Tunnel der Wirtschaft schadet

Seit dem Unfall im Basistunnel müssen Tessiner, die in der Deutschschweiz arbeiten, viel längere Arbeitswege in Kauf nehmen. Das schadet der Zentralschweizer Wirtschaft. Doch Entspannung ist in Sicht.
Pendlerinnen und Pendler in Bellinzona steigen am frühen Morgen in den alpenquerenden Schnellzug. Ihre Reise dauert seit dem Zugunglück viel länger.
Foto: Bild: Francesca Agosta / Keystone

Wer frühmorgens am Bahnhof von Bellinzona wartet, sieht sie in Massen: Pendlerinnen und Pendler. Es sind nicht jene, die in den Süden pendeln, nach Lugano, Mendrisio oder Locarno. Es sind jene, die in den Norden fahren, in die Deutschschweiz, um zu arbeiten. Sie sind gut erkennbar an ihrem leichten Gepäck, ganz im Gegensatz zu den schwer bepackten Touristinnen und Touristen. Einige machen das schon seit mehreren Jahren so. Denn seit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016 verkürzte sich die alpenquerende Reise um mindestens 40 Minuten. Das lohnt sich für viele Pendlerinnen und Pendler, sind doch die Löhne auf der hiesigen Seite des Gotthards viel höher als im Süden.

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