Kritik an der Armee

«Patrouille Suisse verbreitet Angst und Schrecken, aber nur in der eigenen Bevölkerung»

Nach den Trainingsflügen der Patrouille Suisse über Emmen in den letzten Wochen wird die Kritik immer lauter. Jetzt wettert sogar ein ranghoher Militär gegen die Kunstflugstaffel.
Die Patrouille Suisse trainierte in der ersten Aprilhälfte in Emmen. Das zog viele Fans zum Flugplatz, aber es gibt auch viel Kritik aus der Bevölkerung.
Foto: Leserbild
(Emmen, 11. 4. 2025)

«Was die Tigers mit dem roten Schweizerkreuz in den letzten vierzehn Tagen aufgeführt haben, ist eine Demütigung der Bevölkerung im Einzugsgebiet des Flugplatzes Emmen.» Das sagt kein Mitglied der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) – diese Kritik kommt von Oberstleutnant a. D. Werner Lustenberger aus Emmenbrücke. Geäussert hat er sie in einem Leserbrief in der Luzerner Zeitung vom 13. April. Dort moniert er weiter: «Tiefflüge und Formationsübungen über den Köpfen der Einwohner sind nicht nur laut und gefährlich, sondern zeugen auch von einem verantwortungslosen Handeln der Instanzen, die solche deplatzierten Übungen anordnen.»

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