Palliativmedizin

«Dem Lebensende einen Wert geben» – warum die letzten Tage bedeutsam sind

Eine unheilbar kranke Zugerin muss umquartiert werden, weil ihr Sterbeprozess zu lange dauert. Das stellt in dieser Lebenssituation eine enorme Belastung dar. Für Palliativmediziner Luca Emmenegger gäbe es einen Ort in Zug, der besonders gut geeignet wäre für ein Hospiz.
Ruhe, Weitsicht und die Nähe zur Natur: Für Menschen in der letzten Lebensphase ist ein schöner Ort in ihrer vertrauten Umgebung, wie es die Villa Unterer Frauenstein sein könnte, sehr wichtig.
Foto: Mathias Blattmann (Zug, 11. 7. 2025)

«Ich werde hinausgeworfen, weil ich nicht rechtzeitig sterben kann», empört sich die todkranke Sylvia Steiner, seit 26 Jahren Stadtzugerin und Betreiberin eines Treuhandbüros in Zug. Sie ruft unsere Zeitung aus ihrem Bett in der Villa Sonnenberg an, dem Kompetenzzentrum für Palliative Care des Spitals Affoltern, wo sie ihre letzten Tage verbringen sollte.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-