Opferhilfenummer 142

Nachts gehen Freiwillige ans Telefon – Politikerinnen wehren sich gegen Luzerner Lösung

Der Kanton will an der Leistungsvereinbarung mit der Dargebotenen Hand festhalten, doch die SP fordert eine professionelle 24/7-Betreuung durch Fachpersonen.

Luzern gehört zu den 13 Kantonen, welche die neue Opferhilfenummer 142 ausserhalb der Bürozeiten an die Dargebotene Hand ausgelagert haben. Tagsüber betreut die kantonale Opferberatungsstelle die Helpline, die seit Mai schweizweit aufgeschaltet ist. Dass nachts, an Wochenenden und an Feiertagen – also ausgerechnet dann, wenn es besonders häufig zu gewaltvollen Übergriffen kommt – Freiwillige statt Profis übernehmen, sorgte national für Kritik. Bei der Dargebotenen Hand Zentralschweiz kommt hinzu: Schon jetzt läuft sie am Limit. Laut Geschäftsführer Klaus Rütschi sind die Kapazitätsgrenzen allmählich erreicht, zusätzliche Ressourcen liessen sich nur begrenzt kurzfristig aufbauen.

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