Kriminalgericht Luzern

Ohne Sex keine Heimfahrt: Date via App endet als Albtraum

Wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Raserfahrt steht ein  22-Jähriger vor dem Luzerner Kriminalgericht. Der Staatsanwalt fordert 40 Monate – davon soll er einen Teil absitzen.
Eingang Kriminalgericht Luzern am Alpenquai.
Foto: Bild: sam

Kennengelernt hatten sich der Beschuldigte und das mutmassliche Opfer, nennen wir sie Claudia, im Februar 2021 auf einer Datingapp. Der Beschuldigte und sein Kollege reisten aus Zürich an und Claudia mit ihrer Kollegin kam aus der Region. Treffpunkt war ein Bahnhof. Zu viert machten sie sich in den frühen Morgenstunden auf einen Spaziergang, um zu plaudern und chillen. Zuerst näherte sich der Beschuldigte der Kollegin, diese wies ihn jedoch zurück. Später dann Claudia, doch auch sie wollte nicht. Der Beschuldigte habe ihr dann gesagt, wenn sie nicht mitmache, werde er und sein Kollege sie nicht nach Hause fahren. Im Auto habe er gesagt, «es muss etwas laufen, sonst fahren wir dich nicht heim».

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