Von der Terrasse des Theater Casinos Zug erklingen am Güdelmontag um 16 Uhr keine kakofonen, schrägen Guggen-Töne. Im Gegenteil: Hier wird harmonisch und sauber musiziert, genauso, wie es die Notenblätter und der Dirigent vorgeben. Während die Blasmusik der Zunft der Schreiner, Drechsler und Küfer – die Trägerschaft des Brauchs – ihre lüpfigen Märsche zum Besten gibt, versammelt sich unten auf dem Platz vor dem Casino und auf der teilweise gesperrten Strasse das Publikum. Es ist der Start des Greth-Schell-Brauchs, dessen Entstehungsdatum auf das Jahr 1721 zurückgeht.
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