Die Zuger Stimmbevölkerung hat Ja gesagt zum Gesetz über die Standortentwicklung (GSE). 66,7 Prozent der Stimmbevölkerung unterstützten die Vorlage, 33,3 Prozent waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,6 Prozent.
Mit der Vorlage will die Zuger Regierung dem befürchteten Standortnachteil aufgrund der 2024 eingeführten OECD-Mindeststeuer entgegenwirken. Diese hat zur Folge, dass grosse Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro mehr Steuern auf ihre Gewinne entrichten müssen. Gemäss Regierung sind in Zug rund 400 Unternehmen von der OECD-Mindeststeuer betroffen.
Die Mehreinnahmen aus der Mindeststeuer sollen darum in den nächsten drei Jahren in Form von Förderbeiträgen an Unternehmen zurückfliessen. Es geht dabei um einen Betrag von jährlich 150 Millionen Franken. Der Fokus liegt dabei auf Bemühungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Innovation. Das Gesetz über Standortförderung regelt in Grundsätzen, wofür und wie die Förderbeiträge ausbezahlt werden. (tos)
++ Update folgt ++



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