Standortförderung

Wohin mit den OECD-Mehreinnahmen? Luzerner Kantonsrat sagt Ja zu 300 Millionen Franken schwerem Paket

Internationale Konzerne liefern auch in Luzern mehr Steuern ab. Damit der Kanton weiter attraktiv bleibt, genehmigte das Parlament am Montag verschiedene Massnahmen für Firmen und Private. Die Verteilung gab jedoch Anlass zu Diskussionen.
160 Millionen Franken will der Kanton Luzern forschenden und innovativen Unternehmen zur Verfügung stellen.
Foto: Symbolbild: Dominik Wunderli

Die USA machen zwar definitiv nicht mit, über 140 Länder rund um den Globus aber schon: Sie verlangen von international tätigen Firmen mit mindestens 750 Millionen Euro Jahresumsatz nicht weniger als 15 Prozent Gewinnsteuern. Diese OECD-Mindestbesteuerung betrifft in der Schweiz auch Kantone wie Luzern. Damit dieser nicht an Attraktivität einbüsst, hat der Regierungsrat ein Massnahmenpaket geschnürt, das jährlich rund 300 Millionen Franken kosten wird. Das entspricht ziemlich genau den Mehreinnahmen, die der Regierungsrat für dieses Jahr aufgrund der Mindeststeuer erwartet. Ab 2027 dürften es jährlich rund 400 Millionen Franken sein.

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