Obwalden

Der Kanton setzt bei Brandschutz auf Eigenverantwortung – Interpellant unzufrieden

Mangels Personal finden viel weniger Brandschutzkontrollen statt, als eigentlich erforderlich wären. Die Regierung schreibt in der Antwort auf eine Interpellation, dass zehn Kontrollen jährlich das Ziel seien, erforderlich wären 100 bis 200.
Hinweis-Schilder zum WC, zum Rauchverbot und zum Notausgang hängen an einer Türe eines öffentlichen Lokals.
Foto: Georgios Kefalas/Keystone

Das katastrophale Brandereignis in Crans-Montana warf vielerorts die Frage auf, wie es denn in der eigenen Region steht mit dem Brandschutz und den entsprechenden Kontrollen von Räumen mit grosser Personenbelegung. In Obwalden reichten Peter Lötscher (SP, Sarnen) und neun Mitunterzeichnende am 29. Januar eine entsprechende Interpellation ein. Darin hiess es, die rechtlichen Grundlagen, die Umsetzung und Kontrollen des Brandschutzes seien zu überprüfen. Der Kontrollrhythmus der periodischen Kontrollen, in der Regel alle fünf bis zehn Jahre, sei ungenügend.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-