Interview

Er segnete jene, die ihn töten wollten: Nigerianischer Priester macht auf Gewalt in seinem Land aufmerksam

Obiora Ike spricht über die Angst in seiner Heimat, den fehlenden Schutz der Christen durch den Staat und warum der Dialog entscheidend ist.
Priester Obiora Ike referierte diese Woche in der Hofkirche über die schwierige Situation in seiner Heimat Nigeria.
Foto: Boris Bürgisser (Luzern, 9. 3. 2026)

Nigeria ist mit über 230 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Rund die Hälfte davon sind Christen, die andere Hälfte Muslime. Verlässliche Zahlen gibt es zu beidem nicht. Immer wieder kommt es zu schweren Gewaltausbrüchen mit tausenden Todesopfern jährlich: Dörfer werden überfallen und niedergebrannt, Menschen entführt, Kirchen und Moscheen angegriffen. Hinter der Gewalt stehen Terrorgruppen wie Boko Haram, Konflikte zwischen Hirten und Bauern, organisierte Kriminalität und politische Spannungen auch aufgrund des grossen Ölvorkommens.

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