Stromproduktion

Göscheneralpsee nicht einmal halb voll – wie viel Strom kann noch produziert werden?

Der Füllstand eines der wichtigsten Urner Speicherseen liegt deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Für die SBB ist die Urner Wasserkraft von zentraler Bedeutung für den Bahnstrom. Die Versorgung sei aber gesichert.
Bereits im Juni mussten Fischer tief nach unten steigen, um den See zu erreichen.
Foto: Urs Flüeler (Göscheneralp, 11. 6. 2026)

Ein heller Rand zieht sich um den Göscheneralpsee. Dort, wo das Wasser sonst steht, sind Stein, Kies und Fels zu sehen. Der Speichersee ist nicht leer, aber er trägt die Spuren des bisher ausserordentlich trockenen Sommers sichtbar am Ufer. Zu rund 43 Prozent ist der Göscheneralpsee aktuell gefüllt. Damit liegt der Füllstand rund 20 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt zu diesem Zeitpunkt. Und er ist keine Ausnahme: Laut dem Bundesamt für Energie war der Inhalt aller Schweizer Speicherseen in den vergangenen 20 Jahren nie so tief wie 2026.

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