Kultur

Die Muisiglanzgmeind ändert ihr Konzept

Ein grosses Nidwaldner Open-Air-Festival verschwindet. Wegen des finanziellen Risikos gibt’s künftig kleinere Konzertreihen.
Marius Bear an der Muisiglnazgmeind 2024.
Foto: zvg

Nidwalden wird wieder zum weissen Fleck auf der Landkarte der grossen Open Airs. Schon einmal mussten die Festivalfans diese Hiobsbotschaft vernehmen, als die damaligen Organisatoren der Muisiglanzgmeind Ende 2009 bekanntgaben: «Die Muisiglanzgmeind ist tot.» Seit 2003 hatte das alle zwei Jahre stattfindende dreitägige Open Air Ende Juli in Grafenort bis zu 6500 Besucher angezogen. Nach der Wiederbelebung 2022 in Wolfenschiessen und zwei Ausgaben ist es wieder so weit. Die Muisiglanzgmeind verabschiedet sich vom grossen Open-Air-Format, wie die Organisatoren mitteilen.

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