CVP Nidwalden spricht sich für Erhöhung der Kinderzulagen aus

NIDWALDEN ⋅ Die CVP begrüsst die Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes. So soll Nidwalden weiterhin zu den attraktivsten Kantonen gehören bei der Unternehmensbesteuerung. Die Partei sähe es gerne, wenn nicht nur die Ausbildungs-, sondern auch die Kinderzulagen erhöht würden.

12. Februar 2019, 19:10

Mit der privilegierten Besteuerung von Domizil- und Holdinggesellschaften soll es nach der Steuerreform des Bundes vorbei sein. Als Gegenpol dazu will der Kanton Nidwalden die Gewinnsteuern senken. Dies ist im Sinne der CVP, wie sie in ihrer Vernehmlassungsantwort zur Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes schreibt. «Nidwalden sollte bei der Unternehmensbesteuerung zu den drei attraktivsten Kantonen gehören», so die Forderung der CVP. Dass man gar als Einzige die Unternehmensgewinne mit weniger als 12 Prozent besteuern will, müsse aber nicht zwingend sein.

Weiter begrüsst die CVP gemäss Medienmitteilung die Erhöhung der Ausbildungszulagen von heute 270 auf 290 Franken. Die Partei würde es zudem gerne sehen, wenn ein solcher Schritt auch bei den Kinderzulagen möglich wäre. Nicht erfreut ist die CVP über die reduzierte Besteuerung von Vorsorgeleistungen. Damit fördere man den Zuzug älterer, vermögender Leute und ­somit für eine Überalterung. Demgegenüber würden Familien mit Kindern wegen hoher Wohnkosten eher abwandern. (om)


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