Bildung

Die Treppe hinauf ins Leben: Wie Nidwalden vor 175 Jahren seine Volksschule erfand

Vom strengen Winterunterricht im 19. Jahrhundert bis zur modernen Schule von heute: Die Geschichte der Nidwaldner Volksschule handelt von Armut, Disziplin, Aufbruch – und vom langen Weg zu gleichen Bildungschancen.
Zur Bildung steigt man empor: Das Knabenschulhaus Stans um 1904.
Foto: Staatsarchiv Nidwalden/zvg

Wer im Nidwalden des 19. Jahrhunderts die Schule schwänzte, musste mit Strafen rechnen: Eltern wurden vorgeladen, Bussen verteilt – und manchmal galten sogar drei Vaterunser als angemessene Sanktion. Schulbildung war keine Selbstverständlichkeit, sondern musste gegen materielle Not, harten Arbeitsalltag und den Widerstand vieler Eltern durchgesetzt werden.

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