Zentralschweiz

«Es ist ein hartes Pflaster»: So behauptet sich Kernser Pasta seit 90 Jahren gegen die grosse Konkurrenz aus dem Ausland

Seit Anfang Jahr ist Carmen Vonwyl Geschäftsführerin des Obwaldner Pastaherstellers. Die Luzernerin erklärt, warum Swissness Fluch und Segen zugleich ist und wie das Unternehmen weiter wachsen kann.
Carmen Vonwyl, Geschäftsführerin von Kernser Pasta, im Fabrikladen.
Foto: Dominik Wunderli (Kerns, 8. 7. 2026)

Eine Rigi-Rolle nach der anderen fällt vom Förderband. Sie ploppen zu zweit oder dritt auf ein weiteres Förderband, das von der Trocknungs- zur Verpackungsanlage führt. In der Halle im Industriequartier von Kerns ist es laut. Dabei ist von drei Produktionslinien nur noch eine geöffnet. Ab Mitte Juli stehen alle für die dreiwöchigen Produktionsferien still. Umso beschäftigter sind an diesem Morgen die Logistikmitarbeitenden im nächsten Raum am Werk. In deckenhohen Regalen stapeln sich Paletten mit Kartons voller Älpler-Magronen, Titlis-Hüetli, Hörnli und Spaghetti der Marke Kernser Pasta.

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