Museum Luzern

«In Wahrheit war es Verfolgung» – neue Ausstellung macht Verdingkinder und andere «Versorgte» sichtbar

Von den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen waren bis in die 80er-Jahre Hunderttausende betroffen. Eine Ausstellung im Museum Luzern gibt ihnen nun ein Gesicht.
Zeitzeugin Theresa Rohr-Steinmann in der neuen Ausstellung im Museum Luzern, wo unter anderem ihre Geschichte erzählt wird.
Foto: Pius Amrein (Luzern, 11. 5. 2026)

«Man behandelte uns wie Ware», sagt ein Mann. Ein anderer fühlte sich damals «wie ein Hund». Eine Frau steht vor einer psychiatrischen Anstalt, in die sie viele Jahre zuvor eingewiesen wurde. Betroffen blickt man auf den Ausstellungsbildschirm: Es sind aufwühlende Zeitzeugnisse, die in der neuen, ab Donnerstag geöffneten Ausstellung «Versorgt, verdingt, vergessen?» im Museum Luzern bis am 23. Oktober zu sehen sind.

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