Analyse

Nein, es braucht keine neue Kulturdebatte: Priorität hat jetzt das Luzerner Theater

Wie weiter nach dem Nein zum Theater-Neubau? Es geht vorerst nicht mehr um Architektur oder «Kulturkompromiss», sondern um die mittelfristige Zukunft des Luzerner Theaters.
Das bestehende Luzerner Theater fällt auseinander – nach dem Nein zum Neubau braucht es rasch eine Lösung.
Foto: Boris Bürgisser (Luzern, 17. 1. 2025)

Eine Woche ist vergangen seit dem klaren Nein zum Theater-Neubau in Luzern. Es zeigt sich immer deutlicher, wie sehr die Stadtluzerner Politik auf dem falschen Fuss erwischt wurde. Stadtrat und Parteien haben die Niederlage nicht kommen sehen, die sich schon länger abgezeichnet hatte. Vom eigenen 100-Prozent-Ja im Parlament geblendet, glaubten sie allen Ernstes, das Volk werde genauso geschlossen und begeistert Ja sagen. Als ob ein derart prominenter Neubau mitten im historischen Stadtzentrum eine reine Formalität wäre. Die Parteien waren sich ihrer Sache aber so sicher, dass sie es nicht einmal nötig fanden, eine Abstimmungskampagne zu fahren. Schliesslich hatte das Projekt ja offiziell keine Gegner!

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