Kantonsgericht

Frau tötete ihre Mutter: «Plötzlich war da ganz viel Blut»

Eine heute 50-Jährige hat vor sechs Jahren ihre Mutter getötet – vorsätzlich, urteilte das Luzerner Kriminalgericht. Damit ist die Frau nicht einverstanden. Sie legte beim Kantonsgericht Berufung ein.
War es Mord oder Totschlag? Das Luzerner Kantonsgericht setzt sich mit einem Vebrechen auseinander, das sich vor etwa sechs Jahren ereignet hat.
Foto: Pius Amrein
(Luzern, 31. 1. 2022)

Eine toxische Mutter-Tochter-Beziehung endete mit dem Tod einer in Meierskappel wohnenden 81-jährigen Frau. War es Mord? Davon sind die Luzerner Staatsanwaltschaft und das Kriminalgericht überzeugt. Letzteres hat die Tochter zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt und eine ambulante psychotherapeutische Behandlung angeordnet. Die heute 50-Jährige legte Berufung ein. Es sei höchstens Totschlag gewesen. Dieses Delikt wird mit maximal zehn Jahren Haft bestraft.

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