Luzerner Kantonsspital

Müssen Mütter nach der Geburt bald einen Tag früher nach Hause? Erste Vorstufe könnte bis im Sommer kommen

Das Luks überlegt, Frauen nach der Geburt ihres Babys einen Tag früher zu entlassen. Freischaffende Hebammen müssten das abfedern. Das macht ihre Forderungen nach mehr Pikettgeld noch brisanter.
Karin Bachmann, Geschäftsführerin des Vereins Hebamme Zentralschweiz, bei einem Wochenbettbesuch.
Foto: Bild: Manuela Jans-Koch (Gelfingen, 12. 1. 2024)

Nach der Geburt ihres Babys bleiben Mütter in der Regel drei bis vier Tage im Luzerner Kantonsspital – je nach dem, ob das Kind natürlich oder per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist. Nun geht die Tendenz am Luzerner Kantonsspital in die Richtung, dass die Frauen mit ihrem Nachwuchs bei einer unkomplizierten Geburt einen Tag früher nach Hause gehen. Derzeit formuliert es Markus Hodel, Chefarzt Geburtshilfe und Fetomaternale Medizin an der Frauenklinik Luzern, so, dass sie dies den Müttern künftig einfach «ermöglichen wollen». Noch ist also die Rede von einer Option, nicht von einem neuen Standard.

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