Reportage

Bereits Cäsar nutzte es für seine Kriegsschiffe: Nidwaldner gewährt Einblick in die Mondholz-Tradition

Der Verein Nidwaldner Holz informierte am Samstag über das besonders widerstandsfähige Material.
Der pensionierte Forstwart Walter Hurschler ist ein ausgewiesener Kenner, wenn sich die Thematik um Mondholz dreht. Seine Ausführungen waren spannend und interessant.
Foto: Beat Christen (Rugisbalm, 17. 1. 2026)

Ein Mann der grossen Worte ist Walter Hurschler nicht. Der pensionierte Forstwart aus Engelberg ist eher der Typ Mensch, der zuhört und beobachtet, bevor er sich zu einem Thema äussert. Dies kann sich aber auch ändern. Dann nämlich, wenn sich das Ganze um das Thema Mondholz dreht. Darin ist er ein Spezialist. Das in all den Jahren seiner beruflichen Tätigkeit angesammelte Wissen und die Erfahrung sind immens. Da kann es dann schon vorkommen, dass der wortkarge Bergler zum Erzähler wird. Passiert ist dies am Samstag auf Rugisbalm, einem Bergbauernbetrieb oberhalb von Grafenort. Der Verein Nidwaldner Holz hatte seine Mitglieder und die interessierte Bevölkerung zur Mondholzernte eingeladen. Dass es sich dabei um keine Erfindung der Neuzeit handelt, sondern um eine jahrhundertealte Tradition, bei der Holz in seiner höchsten Qualität gewonnen wird, stiess auf ein grosses Interesse. Und Walter Hurschler war in seinem Element.

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