«Mocro-Mafia»

Schlägt holländische Mafia-Bande wieder in Luzern zu?

Die «Mocro-Mafia» suchte den Kanton Luzern schon einmal heim. Ob es zu einer Wiederholung kommt, hängt laut der Polizei von der Zusammenarbeit mit anderen Kantonen und Ländern ab – und von den zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln.
Bei der Bankomatensprengung im Bahnhof Luzern setzten die Täter auf Gas.
Foto: Luzerner Polizei

Die 'Ndrangheta aus Kalabrien hat in der Schweiz schon längst Fuss gefasst. Kriminelle Gruppierungen aus dem Balkan und aus Afrika ebenso. Ein vergleichsweise neues Phänomen ist hierzulande die sogenannte Mocro-Mafia. So werden Banden bezeichnet, die überwiegend aus marokkanisch-stämmigen Niederländern zusammengesetzt sind und ihren Ursprung in den 1970er-Jahren in den Niederlanden haben. Die Mocro-Mafia ist in der Schweiz durch Kokainlieferungen und Geldautomatensprengungen aufgefallen, wie die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren in ihrer Ende 2025 veröffentlichten «Strategie der Schweiz zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität» schreibt.

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