Umwelt

Luzerner Seen sind immer noch überdüngt – gleich zwei neue Projekte sollen dem Phosphor zu Leibe rücken

Der Sempacher-, Baldegger- und Hallwilersee sind weiterhin mit Phosphor belastet. Das zeigt ein aktueller Bericht. Der Kanton will nun ein neues Phosphorprojekt einführen, dessen Inhalt ist aber noch unter Verschluss.
Die Luzerner Mittellandseen kämpfen immer noch mit zu viel Phosphor und zu wenig Sauerstoff.
Foto: Boris Bürgisser (Sempach, 18. 3. 2025)

Seit Jahren sind die Luzerner Mittellandseen überdüngt. Durch Phosphor. Dieser ist vor allem in der Gülle und im Kunstdünger vorhanden. Was auf Wiesen und Äckern für mehr Wachstum sorgt, führt im See zu einem Ungleichgewicht. Durch den Phosphor gedeihen Algen übermässig gut und verursachen nach dem Absterben einen Mangel an Sauerstoff. Besonders am Seegrund sinken die Werte immer wieder auf Null. Das wiederum hat Einfluss auf die Flora und Fauna im See. So müssen die Eier der Felchen im Baldegger- und Hallwilersee künstlich ausgebrütet werden, da der Sauerstoffmangel eine Naturverlaichung verunmöglicht .

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