Leitartikel

Mit dem raschen Windkraft-Ausbau bleibt Luzern auf dem eingeschlagenen Weg

Bald entscheidet das Luzerner Stimmvolk über den beschleunigten Ausbau der Windkraft. Ein Ja ist zu begrüssen, denn Planung und Bau dauern zu lange. Der heimische Windstrom stärkt zudem die Versorgungssicherheit.
Die Windkraftanlage Feldmoos in der Gemeinde Entlebuch, eins von insgesamt drei Luzerner Windrädern.
Foto: Patrick Hürlimann (Entlebuch, 4. 5. 2022)

Soll die Windkraft im Kanton Luzern rascher ausgebaut werden? Ja, findet der Kantonsrat und hat im Frühjahr die nötige Änderung des Planungs- und Baugesetzes abgesegnet. Da die SVP erfolgreich das Referendum ergriffen hat, entscheidet am 24. November das Stimmvolk. Zentrales Element der Vorlage ist ein kantonales Plangenehmigungsverfahren. Es soll für grosse Energieanlagen mit einer Leistung von mindestens zehn Gigawattstunden pro Jahr gelten. Das entspricht etwa zwei modernen Windrädern. Neu wäre eine kantonale Behörde für die Bewilligung eines Windparks zuständig. Ein Novum ist das Verfahren nicht. Es wird auf Stufe Kanton etwa beim Wasserbau und dem Hochwasserschutz angewendet, auf Stufe Bund bei Autobahnen.

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