Schon damals war mir klar: Mit 20 den eigenen Weg vor sich zu sehen, ist gleichermassen befreiend und belastend. Wer sich nicht einfach treiben lässt, findet im eigenen Umfeld wenig Orientierung – aber in der Literatur. Ein sicherer Hafen ist bis heute Albert Camus, der Meister des erfüllten Selbstseins. Mit dem Weltroman «Der Fremde» hat er 1942 gewissermassen das Standardwerk dafür verfasst.
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