Sommerserie «Ausgelesen» (1/12)

Es lohnt sich, das Alleinsein auszuhalten: Wie Albert Camus meinen Weg in Worte fasste

Unser Redaktor fühlte sich mit 20 vom Roman «Der glückliche Tod» verstanden – und tut das mehr als 20 Jahre später noch.
Das Buch wurde erst nach dem Tod des Autors veröffentlicht.
Foto: Jakob Ineichen (Zug, 30. 6. 2026)

Schon damals war mir klar: Mit 20 den eigenen Weg vor sich zu sehen, ist gleichermassen befreiend und belastend. Wer sich nicht einfach treiben lässt, findet im eigenen Umfeld wenig Orientierung – aber in der Literatur. Ein sicherer Hafen ist bis heute Albert Camus, der Meister des erfüllten Selbstseins. Mit dem Weltroman «Der Fremde» hat er 1942 gewissermassen das Standardwerk dafür verfasst.

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