Inklusive Landsgemeinde

Inklusion parlamentarisch: Menschen mit Beeinträchtigung bringen ihre Forderungen direkt in den Kantonsrat

«Ich will nicht Rentenbezüger werden»: In Zug kämpfen Menschen mit Handicaps um echte Chancen im Arbeitsmarkt.
SP-Kantonsrätin und Zuger Stadträtin Barbara Gysel (rechts) bremst mit Fakten aufkommendes, gegenseitiges Schulterklopfen.
Foto: Andréas Härry (Zug, 18. 6. 2026)

Glocke. Sofort wird es still im Zuger Kantonsratssaal. Kantonsratspräsident Stefan Moos stellt fest: So diszipliniert sei das Parlament selten. «Erfolg braucht Gemeinschaft», proklamiert er. Und dazu gehörten alle Menschen. Zum zweiten Mal findet am Donnerstagabend die Zuger Inklusive Landsgemeinde statt. In Arbeitsgruppen haben Menschen mit Beeinträchtigungen drei Anliegen zur beruflichen Inklusion entwickelt. Nun werden sie behandelt wie parlamentarische Geschäfte: Antrag, Fraktionsvoten, Schlusswort der Regierung. In den Rängen sitzen Menschen mit Beeinträchtigung, viele Kantonsrätinnen und Kantonsräte, Gäste.

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